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Text - Mein schönes Prignitzland und Presseartikel zum Prignitzer Landlied s.u.

Info: Zur Putlitzer Preisverleihung 2010 spielte das „Potsdam Duo“ eine instrumentale Version des Liedes. Dies war ein kleiner und gelungener Vorgeschmack. Mit der Uraufführung des neuen Prignitzliedes von Michaela Trieb „Mein schönes Prignitzland“ wurde das Bürgerfest und die Einweihung der Putlitzer Kirchturmspitze am 3.Oktober 2010 feierlich eröffnet. Vorgetragen hat es der Putlitzer Vokalchor.

Liedtext  von Michaela Trieb (© 2009)  auch als Postkarte für 1 € in der Entspannungspraxis erhältlich!

1.
Wege gesäumt von Weiden,
grün ist das Feld, die Flur.
Gehe mit offenen Augen
durch die schöne Natur.
Refrain:
Fürs Prignitzland, da schlägt mein Herz.
Kommt her, ich lad’ euch ein!
Kiefernwälder und Wiesengrund,
erkunden wir radelnd bei Sonnenschein.

2.
Kühe und Schafe auf Wiesen,
Geklapper der Störche erschallt,
will auch die Gäste begrüßen,
Kuckuck ruft fern aus dem Wald.
Refrain:
Fürs Prignitzland, da schlägt mein Herz.
Kommt her, ich lad’ euch ein!
Kiefernwälder und Wiesengrund,
erkunden wir radelnd bei Sonnenschein.

3.
Ein altes, kleines Städtchen,
Putlitz wird es genannt,
habe es auserkoren,
Heimat ich dort fand.
Refrain:
Fürs Prignitzland, da schlägt mein Herz.
Kommt her, ich lad’ euch ein!
Kiefernwälder und Wiesengrund,
erkunden wir radelnd bei Sonnenschein.

4.
Hier nur bin ich zuhause,
da wo die Stepenitz fließt,
vorm Rathaus die alte Eiche,
Kirche und Burg dich begrüßt.
Refrain:
Fürs Prignitzland, da schlägt mein Herz.
Kommt her, ich lad’ euch ein!
Kiefernwälder und Wiesengrund,
erkunden wir radelnd bei Sonnenschein.

Text Michaela Trieb © 2009

Einige Presseartikel zum Prignitzer Landlied:

Presseartikel aus der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ), Prignitz Kurier vom 01.07.2009
Von Matthias Anke


HEIMAT: „Fürs Prignitzland, da schlägt mein Herz“ Dem Landkreis eine Hymne gewidmet / Text und Melodie nahezu fertig
TELSCHOW - In der Nacht zu gestern hat Johannes Eydam Musikgeschichte geschrieben, Prignitzer Musikgeschichte zumindest. Denn der notdürftig auf Kassette gesungene Text und seine Melodie, die Eydam jetzt in ein Notenbild gefasst hat, könnten zu einem neuen Prignitzlied werden. Der Text wurde verfasst von Michaela Trieb aus Telschow (Stadt Putlitz), die bereits mehrere Gedichtbände herausgebracht hat.
Die Idee, ihrem Stück „Mein schönes Prignitzland“ eine Melodie zu verleihen, diese zu singen und zu Eydam nach Burow (Gemeinde Pirow/Amt Putlitz-Berge) zu bringen, damit dieser nach Gehör Noten dazu schreibt, hatte sie erst vor ein paar Wochen: „Ich arbeite mit dem ostfriesischen Autor Herbert van Anken zusammen, der Gedichte ins Plattdeutsche übersetzt und auch vertont. Er brachte mich darauf“, erzählt Michaela Trieb, die gestern die Liedversion nach Eydams Noten erstmals hörte. Dessen Frau ließ sie auf der Querflöte im Dreivierteltakt erklingen. Auf den Cellospieler Eydam wiederum, der aufgrund seiner Lektoratsausbildung seit einiger Zeit in der Region Lesepredigten hält, hatte sie der Putlitzer Pfarrer Volkhart Spitzner aufmerksam gemacht.
In Putlitz verbrachte die 40-jährige Dichterin genau ihre erste bisherige Lebenshälfte. Einiges im Text ist auch auf Putlitz bezogen. Und so soll das Lied dort auch uraufgeführt werden. „Am besten zur Wiedereinweihung der Kirchturmspitze im nächsten Jahr“, sagt Michaela Trieb. Sie ist eines der neuesten Mitglieder des Fördervereins zum Wiederaufbau der Kirchturmspitze. Auch dieser hat die Telschowerin längst ein Gedicht gewidmet.
Das neue Prignitzlied, das eigentlich ein Putlitzlied ist, zum ersten Mal öffentlich zu Gehör zu bringen, diese Aufgabe dürfte wohl dem Putlitzer Vocalchor gebühren. „Bevor überhaupt ein Chor gefragt wird, sollte Mehrstimmigkeit rein“, sagt Johannes Eydam. „Ein Chorsatz ist allerdings nicht so ohne Weiteres über Nacht geschrieben.“
Für Michaela Trieb ist die Arbeit erstmal getan. Der Text werde nicht mehr geändert. Allein den Titel auf „Mein schönes Prignitzlied“ zu erweitern, war eine ihrer letzten Änderungen, um sich von dem eigentlichen Prignitzlied abzuheben, das es bislang gab: Vor weit mehr als 100 Jahren verfasste der in Lenzen geborene Heimatdichter Hermann Graebke, der später in Putlitz lebte und dort den Turn- und Gesangsverein gründete, „Mien Prignitzland“. Der Text ist ausschließlich plattdeutsch. In diesem Jahr hat Graebke seinen 100. Todestag. Doch gewiss würde auch er für den Refrain einstehen können als Ode an die gesamte Region und nicht nur Putlitz – wie es die Autorin Trieb auch verstanden haben will: „Fürs Prignitzland, da schlägt mein Herz, kommt her, ich lad’ euch ein! Kiefernwälder und Wiesengrund erkunden wir radelnd bei Sonnenschein.“ Womit es sogar zu einem „Tour-de-Prignitz-Lied“ werden könnte. (Von Matthias Anke)
Quelle. Märkische Allgemeine Zeitung, Prignitzkurier vom 01.07.2009

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Ausschnitt Presseartikel, MAZ, Prignitz Kurier, 19.08.2009, Bericht von Gerlinde Dolacinski
KREMSERFAHRT DER SELBSTHILFEGRUPPE DER RHEUMALIGA „Fürs Prignitzland, da schlägt mein Herz“

Diese Überschrift möchte ich über unsere Kremserfahrt setzen, die wir am 29. Juni unternommen haben. Es war der Abschluss für das erste Halbjahr in unserer Selbsthilfegruppe der Rheumaliga Pritzwalk. Wir trafen uns um 13 Uhr auf dem Gelände des Seniorenzentrums „Christophorus“ in Pritzwalk. Pünktlich erschien Berthold Röwe aus Mertensdorf mit seinen Pferden und dem Wagen. So konnte die Fahrt losgehen. Bei guter Laune und gutem Wetter ging es zuerst nach Kuhbier und dann nach Wolfshagen. Wir überquerten die Stepenitz und erfreuten uns an der schönen Prignitzer Landschaft. Dazu passt das schöne neue Lied von Michaela Trieb, die Text und Melodie geschrieben hat. Zwei Verse und den Refrain möchte ich daraus aufschreiben, weil es unsere Eindrücke von der Kremserfahrt am Besten wiedergibt.

„Wege gesäumt von Weiden, grün ist das Feld, die Flur. Gehe mit offenen Augen durch die schöne Natur. Kühe und Schafe auf Wiesen, Geklapper der Störche erschallt, will auch die Gäste begrüßen, Kuckuck ruft fern aus dem Wald.

Refrain: Fürs Prignitzland, da schlägt mein Herz. Kommt her, ich lad’ Euch ein! Kiefernwälder und Wiesengrund, erkunden wir radelnd bei Sonnenschein.“ ...

Quelle: Märkische Allgemeine, Prignitz Kurier, 19.08.2009, Bericht von Gerlinde Dolacinski
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Ausschnitt Presseartikel: Märkische Allgemeine Zeitung, Prignitz Kurier vom 11.05.2010 (jn)

VERANSTALTUNG: Programm zur Einweihung steht fest Kirchturmspitzenverein tagte

PUTLITZ - „Es geht voran“, konnte Pfarrer Volkhart Spitzner in der Versammlung des Kirchturmspitzenvereins zum Baugeschehen an der Kirchturmspitze berichten. Die aufwendigen Zimmermannsarbeiten seien zeitlich im Plan, und der Dachdecker habe mit seiner Arbeit begonnen. Die Form und Gestaltung der Turmzierde wurde nach vielfältiger Diskussion festgelegt. „Das bedeutet, dass die Turmspitze Mitte Juni mit einem Kran aufgesetzt wird“, sagte Volkhart Spitzner. Ein Uhrmacher, der die alte Kirchturmuhr restauriert und montiert sei ebenfalls gefunden.
Zur Vorbereitung des festlichen Einweihung am 3. Oktober gab Ingrid Klaß vom Vorstand des Fördervereins Auskunft. Das Bürgerfest wird ab 14 Uhr durch die Uraufführung des Putlitz(Prignitz)-Liedes eröffnet. Der Text dazu stammt von Michaela Trieb, in Noten gesetzt wurde es von Friedjob Eidam und vortragen soll es der Putlitzer Kirchenchor. …

Quelle: Märkische Allgemeine, Prignitz Kurier, 11.05.20010, Bericht von jn

Presse Link:  http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11795938/61469/Kirchturmspitzenverein-tagte-Programm-zur-Einweihung-steht-fest-VERANSTALTUNG.html